Opfer

Ein Opfer ist eine Person, die im Verlauf eines Verbrechens geschädigt wird.
Ein Opfer zu sein bedeutet, dass einem Unrecht widerfahren ist.
Der Begriff des Opfers bietet einem die Möglichkeit, Kritik an erlittenem Unrecht zu äußern.
Ein Opfer wird in seinen Rechten verletzt.

Opfer

Jemand, der an Körper und/oder Geist durch etwas oder jemanden Schaden erlitten hat oder getötet wurde.

Sie sind nicht schuld. Ich habe mich nicht gewehrt.
Sie sind nicht schuld.
Sie sind nicht schuld.
Sie sind nicht schuld.
Sie sind nicht schuld. Aber …
Sie sind nicht schuld.
Sie sind nicht schuld.
Sie sind nicht schuld.
Sie sind nicht schuld.
Sie sind nicht schuld.
Sie sind nicht schuld.
Sie sind nicht schuld.

 

Unschuldig

Schuld

Wenn wir moralische, ethische oder religiöse Normen, Werte oder Grenzen übertreten und uns innerlich dafür kritisieren, dann stellen sich Schuldgefühle bei uns ein.
Wir kritisieren uns für eine konkrete Handlung, behalten dabei aber unsere Umwelt im Auge. Wenn eine Person durch unser Verhalten zu Schaden gekommen ist, überlegen wir, wie wir den Schaden wieder gut machen können. Wir übernehmen die Verantwortung.
Voraussetzung für das Schuldempfinden ist, dass wir uns in den anderen hineinversetzen können und wir müssen begreifen, dass unser Fehlverhalten für den anderen schmerzhaft und verletzend war. Wir brauen also ein Mindestmaß an Einfühlungsvermögen und Empathiefähigkeit.
Einfühlungsvermögen hindert uns also daran, anderen Schaden zuzufügen.

 

Empathie und Schuldgefühle wirken normalerweise zusammen.
Wer sich schuldig gemacht hat, schämt sich für sein Verhalten. Das, was wir von uns zeigen möchten, ist nicht das, was wir von uns gezeigt haben. Unser Verhalten weicht von unseren Normen oder Werten ab. Reagiert die Person, die durch unser Verhalten zu Schaden gekommen ist, ablehnend, verständnislos oder macht uns Vorwürfe, möchten wir am liebsten sofort im Erdboden versinken.
Die Gesellschaft kennt viele Methoden um Schuld zu sühnen, z.B. eine ausgesprochene Entschuldigung, das Bezahlen eines Strafgeldes, das Absitzen einer Gefängnisstrafe. Das Sühnen hilft uns dabei, unser Schuldgefühl los zu werden.

Schuld

Der Umstand, dass jemand für etwas Negatives verantwortlich ist.
„Er ist schuld.“

 

Ursache von etwas Unangenehmen, Bösem oder eines Unglücks, das Verantwortlichsein, die Verantwortung dafür.
„Er ist verantwortlich.“

 

Bestimmtes Verhalten, bestimmte Tat, womit jemand gegen Werte, Normen verstößt; begangenes Unrecht, sittliches Versagen, strafbare Verfehlung.
„Er hat (eine) schwere Schuld auf sich geladen.“

 

Das persönliche Dafürkönnen für das begangene Unrecht.
(juristische Definition)

 

Verstöße gegen Normen, Gebote oder Verbote und die Nichterfüllung von sittlicher oder moralischer Pflicht können Schuldgefühle auslösen.

Zitat

Was man mit Gewalt gewinnt,
kann man nur mit Gewalt behalten.

 

Mahatma Gandhi

Strukturelle Gewalt

Strukturelle Gewalt wird nicht von einzelnen Personen, sondern von der gesellschaftlichen Struktur ausgeübt. Zum Beispiel:

 

Mädchen dürfen die Schule nicht besuchen
Bei gleicher Qualifikation und Arbeit verdienen Frauen weniger.

Psychische Gewalt

Als psychische Gewalt bezeichnet man alle Verletzungen, die man anderen zufügt, ohne ihren Körper zu berühren. Zum Beispiel:

 

Beleidigung
Anschreien
Erniedrigung
Drohung
Einschüchterung
Erpressung
Ausgrenzung
Diskriminierung
andere lächerlich machen
Beschimpfung
Bloßstellung
Demütigung
Ignorierung
Mobbing
Belästigung
Vernachlässigung

Physische Gewalt

Als körperliche Gewalt bezeichnet man alles, was man mit dem Körper oder aber auch mit Gegenständen oder Waffen anderen zufügen kann. Zum Beispiel:

 

Absichtliche Verletzung von Menschen
Freiheitsberaubung
Diebstahl
Vandalismus
Sachbeschädigung
Lügen über jemanden verbreiten

Gewalt

rücksichtslos angewandte Macht, unrechtmäßiges Vorgehen

 

frei nach dem Duden:
1a) unrechtmäßiges Vorgehen, wodurch jemand zu etwas gezwungen wird
1b) [gegen jemanden, rücksichtslos angewendete] physische oder psychische Kraft, mit der etwas erreicht wird
2) elementare Kraft von zwingender Wirkung

 

Definition der Weltgesundheitsorganisation:
Gewalt ist der tatsächliche oder angedrohte absichtliche Gebrauch von physischer oder psychologischer Kraft oder Macht, die gegen die eigene oder eine andere Person, gegen eine Gruppe oder Gemeinschaft gerichtet ist und die tatsächlich oder mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Verletzungen, Tod, psychischen Schäden, Fehlentwicklung oder Deprivation (Mangel, Verlust, Entzug von etwas Erwünschtem) führt.